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II. Tennis- Verbandsgemindeturnier 2000

29 Juni. - 1. Juli 2001

in Kell

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Bericht aus dem Trierischen Volksfreund

LOKALSPORT

Schillingen gewinnt Jubiläumsturnier

2. Platz für Geburtstagskind Kell am See - Einer der ältesten Tennisclubs im Hochwald feierte ausgiebig sein 25-jähriges Bestehen

Von unserer Mitarbeiterin SANDRA POLLOK

[Siegerehrung]KELL AM SEE. Mit dem zweiten Verbandsgemeinde- Tennisturnier sowie mit einem offiziellen Festakt, einem Rockkonzert und einem Kölschen Abend feierte der Tennisclub Kell am See sein 25-jähriges Bestehen . Der Verein gehört zu den ältesten Tennisclubs im Hochwald.

"Seit dem 15. April 1976 ist Kell anerkannter Tennisort", erzählte der erste Vorsitzende Klaus-Dieter Lauer aus der Geschichte des Vereins. "An diesem Tag kamen im Gasthaus Dietzen Fritz" 30 Tennisinteressierte zusammen und gründeten den Verein."

Da aber noch keine Tennisplätze vorhanden waren, lief der Spielbetrieb in der Hochwaldhalle und in der Sommersaison auch zum Teil in Brotdorf bei einem befreundeten Tennisclub ab. 1978 konnte die erste Tennisdoppelanlage eingeweiht werden, die von der Gemeinde Kell am See gebaut wurde. Für ein gut funktionierendes Clubleben sowie für die Einladung auswärtiger Vereine zu Wettkämpfen war der Bau eines Clubhauses unumgänglich. "Möglich wurde der Bau jedoch erst durch den Einsatz der vielen Mitglieder, die über 3 700 Stunden daran arbeiteten", fährt der Vorsitzende fort. "Und das alles in Eigenleistung", fügt Verbandsgemeinde-Bürgermeister Werner Angsten hinzu. So konnte 1983 auch die zweite Tennisdoppelanlage entstehen

Zur Zeit zählt der Verein 190 Mitglieder, darunter 50 Jugendliche. Für den Spielbetrieb sind eine Herren-, eine Damen-, eine Jungsenioren-, zwei Senioren- sowie drei Jugend- und zwei Bambinimannschaften gemeldet. "Besonders lobenswert ist die Jugendarbeit in diesem Verein", so Angsten.

An allen drei Festtagen bildete das zweite Verbandsgemeinde-Tennisturnier den sportlichen Rahmen. Fünf Mannschaften aus Kell am See, Waldweiler, Mandern, Zerf und Schillingen/Heddert kämpften um den Wanderpokal.

Im letzten Jahr konnte der Tennisclub Kell am See das Turnier in Schillingen für sich entscheiden, in diesem Jahr wanderte der Pokal wieder nach Schillingen zurück. Die Keller Spieler mussten sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. "Die Spieler aus Schillingen haben verdient gewonnen", lobte der Keller Tennisspieler Richard Bruch die Sieger. "Wir hoffen, dass es eine Fortsetzung des Turniers gibt", sagte Werner Angsten, der den Siegern den Pokal überreichte.

Im Rahmen dieser Veranstaltungen wurden auch die langjährigen Mitglieder geehrt. 30 Frauen und Männer wurden im Laufe des Festaktes für ihre 20-jährige Mitgliedschaft geehrt. Seit 25 Jahren dabei sind Hans Bergner, Rosi Biwer, Alexandra Keil, Anita Klaeser, Erika Mergens, Günter Ring und Anneliese Theis. Nicht nur 25 Jahre Mitglied im Tennisverein, sondern auch bei der Gründung dabei waren Herbert Biwer, Elmar Brosius, Klaus Dröger, Herbert Hoff, Elke Jungblut, Hermann Jung, Hildegard Lehnen, Horst Lehnen, Heinz Mergens, Hermann-Josef Rolshoven, Horst Schnur und Harro Renth.

Das Unterhaltungsprogramm sprach alle Altersklassen an. Ein Rockkonzert der Hochwälder Gruppe "So'n Ohr" war im Anschluss an den Festakt ein weiterer Höhepunkt. Bei der "Kölschen Fete" blieben die Zuhörer nicht lange auf ihren Plätzen sitzen. Die Kölner Mundartband "De Kröetsch" präsentierten Eigenkompositionen und echte Stimmungshits aus dem Repertoire der Höhner oder Blackföös.