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Baugeschichte

Als die Orgel noch in Greding stand, war sie spielbereit. Beim Aufbau im Keller konnte ich aber das Gebläse nicht weiter verwenden, weil ich zum einen keinen Kraftstromanschluss habe und weil zum anderen das Gebläse für den Kellerraum zu stark gewesen wäre.

Mit einem kleineren Gebläse war der Winddruck dann kellergerecht reduziert, dummerweise funktionierte die pneumatische Traktur aber nicht mehr.

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Kegelventile von oben - Pfeifenstöcke sind entfernt, hier Subbass 16'

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Unser Transporter - es ist noch lange nicht alles eingeladen

Um Magnete zu bekommen, kaufte ich in Linsengericht dann eine Windlade zum Ausschlachten, die aber, da sie noch gut funktionierte - zu einem Rückpositiv erklärt wurde. Dieses Werk konnte ich recht schnell zur Mitarbeit überreden, nachdem ich im Internet die Doepfer- Platinen gefunden haben, die nun den Kern der neuen Traktur bilden.

Der dortige Orgelbauer in Linsengericht verkaufte mir später dann einige gebrauchte Magnete, mit denen dann das Hauptwerk "midifiziert" wurde.

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Oktav 4' links und Holzgedeckt 8' - Ausschnitt

Die Windladen aus Greding wurden nur zerlegt und neue Papierdichtungen eingebaut, da eingie beim Transport beschädigt worden waren.

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Cis- Lade - hinten die Lade fr den Subbass und 12 Prinzipalpfeifen

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Geöffnete Cis- Lade - die Papierdichtungen sind noch nicht ersetzt

Rückpositiv

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Blick auf die Windlade des Rückpositivs 2004

Mitlerweile steht das Werk in einem Geäuse, die Spitzfläte ist einer Zunge gewichen und ein Prinzipal hat den Platz der Siffflöte eingenommen, die nun ganz vorne auf der Lade steht. Ein Grund für den Umbau war Platzmangel, ein anderer Probleme bei der Intonation der Spitzfläte, die mit den niedrigen Winddruck einfach nicht gut funktionierte. Vielleicht wird sie bald in einer Schleiflade klingen, die ich gerade aufbaue (was aber sehr lange dauern kann, da ich nur alle paar Wochen zum Bauen komme).

Die folgenden Bilder sind aber insofern interessant, als man jetzt in dem vollgestopften Gehäuse nicht mehr allzuviel erkennen kann.

Ganz vorne: Spitzflöte 4' (Bass), dahinter Siffflöte 1', dritte Reihe Spitzflöte 4' (Diskant), dann Viola da Gamba 8' und das Lieblich Gedackt 8', oben liegen die langen Pfeifen des 8' Registers hinter einigen Pfeifen des Lieblich Gedackt 8', die nicht mehr auf die Windlade passten und daher aufgebänkt werden mußten. Hinten liegen die kängsten Pfeifen der Viola da Gamba 8'

Ein Problem beim Aufstellen der Orgel im Keller ist, dass die Pfeifen für den Raum zu lang sind. Daher wurden einige Pfeifen liegend an die Wand gehängt und mit Schläuchen an die Windlade angeschlossen. Ein Teil wurde wie beschrieben aufgebänkt, ein anderer Teil wiederum der Orgel vorgelagert.

Die großen Pfeifen des Lieblich gedackt 8' lieben hinter der Windlade, dort, wo ein Pedalregister angeschlossen werden könnte.

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Kegelventile der Siffflöte 1'

Die Ventile können eingestellt werden, um leichte Durchstcher oder Versager zu unterbinden

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Windversorgung der Registerkanzellen (silber) und der pneumatischen Traktur (weiss)

Hier ist die Zuleitung noch provesorisch angeklebt. Jetzt ist sie mit Leder gedichtet und verschraubt, wird allerdings von den vorgelagerten Pfeifen der Spitzföte 8' verdeckt.

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Anschlüsse der großen 8' Pfeifen der Viola da Gamba (Elektrokabelkanäle in Holz aufgeleimt)

Die Elektrokabelkanäle haben den idealen Durchmesser. Zudem sind sie sehr preiswert. Mit einem 10mm Forstnerbohrer lassen sich in Holz zuverlässige Anschlüsse bohren. Damit sind die Schläche steckbar und können zur Wartung leicht herausgenommen werden.